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Handarbeit 04-2016

Hobby Vor 14 Jahren hat sich die Modedesignerin Anke Mü�� ller nach lehrreichen Jahren in der Modewelt in die Selbststä��ndigkeit gewagt und das Label Cherry Picking gegru�� ndet. Seit sie vergangenen Dezember als Jurorin in der ersten Staffel der VOX-Show „Geschickt eingefä�� delt“ an der Seite von Guido Maria Kretschmer zu sehen war, ist ihr Bekanntheitsgrad nochmals rapide gestiegen. Wir wollten mehr u�� ber ihren Erfolg und besonders die Person Anke Mü�� ller wissen. Handarbeit! Cherry Picking bedeutet übersetzt „sich die Rosinen rauspicken“. Wie sind Sie auf diesen Namen gekommen, was verbirgt sich dahinter und was entwerfen Sie genau? Anke Müller: Exakt, es ist gleichbedeutend mit „sich die Rosinen rauspicken“ und das ist es was ich/wir tun. Wozu wir eine Idee haben, das wird umgesetzt, ob das jetzt innerhalb der Papeterie oder den Stoffen liegt, ist vorerst egal. Hauptsache, die Ideen dürfen raus! Handarbeit! Nach ei - nigen Jahren im Mo - de business, u. a. bei Triumph und Marc O’ Polo, entwerfen Sie nun selbst Stoffdesigns. Was lieben Sie an Ihrem Beruf, woher bekommen Sie Ihre Ideen und wie setzen Sie diese um? Müller: Ich habe einige Zeit als festangestellte und freiberufliche Desigzum 20 | HANDARBEIT! 4-2016 Beruf gemacht Unter dem Label Cherry Picking entwirft die Designerin Stoffdesigns und Pape - terieprodukte. nerin gearbeitet, aber immer eben für eine Marke. Hier ist man aber eingeschränkt und muss die Handschrift der Marke wahren. Irgendwann wusste ich aber, dass ich nichts lieber täte, als mei - ne Ideen umzusetzen und nicht darüber nachdenken zu müssen, ob es passt oder nicht. Mein Beruf ist eine Lebenseinstellung für mich, von daher trenne ich es nicht vom Privaten. Ideen gibt es überall, Farben, Formen, Momente aus denen man eine neue Idee gewinnt.


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